Vita

Die Mezzosopranistin Claudia Scheiner erhielt ihren ersten Gesangsunterricht am Landesmusikgymnasium Rheinland- Pfalz bei Martina Hennemann. Nach dem Abitur nahm sie ihr Studium an der Musikhochschule Köln bei Claudia Kunz-Eisenlohr auf, welches sie an der Musikhochschule Saarbrücken bei Ruth Ziesak abschloss. Seitdem arbeitet sie regelmäßig mit Johannes Effertz-Wolff. Weiter künstlerische Impulse erhielt sie durch Meisterkurse bei Charlotte Lehmann, Ingeborg Danz, Egon Mihajlovic, Ulrich Eisenlohr, Rudolf Piernay, Klesie Kelly- Moog, Breda Zakotnik und Thomas Heyer.

Bereits während ihres Studiums war sie neben den Opernproduktionen der Hochschulen auch an den Theatern in Aachen, Koblenz und Saarbrücken in kleineren solistischen Partien zu erleben, so als „Barbarina“ und „Marcellina“ in Figaros Hochzeit oder als „Leonis“ in Die schöne Helena.

Neben ihrer Tätigkeit als Gesangslehrerin geht Claudia heute einer regen Konzerttätigkeit nach, in der sie die ganze stilistische Bandbreite der Vokalmusik abdeckt, von den Kantaten und Motetten Bachs, denen sie sich insbesondere als Mitglied des Vokalconsort Parlando (Saarbrücken) in historischer Aufführungspraxis widmete, über die großen oratorischen Werke der Klassik und Romantik bis hin zur Neuen Musik. So sang sie in der deutschen Erstaufführung des Requiems von Jose de Nebra die Solopartie und war beim Festival für Neue Musik „Mouvement“ in Saarbrücken mit dem Liederzyklus „Apparition“ von George Crumb zu hören. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt daneben im Liedgesang.

Höhepunkte in ihrem aktuellen Konzertkalender waren u.a. die Aufführung des Liederzyklus „Das Buch der hängenden Gärten“ von A. Schönberg innerhalb der Saarbrücker Sommermusik, Beethoven 9. Sinfonie in Neuchatel (Schweiz), Brahms Alt-Rhapsodie mit der Philharmonie Südwestfalen und Ausschnitte aus der "West Side Story" als Anita mit dem Konzertchor Darmstadt. 

In der Spielzeit 2022/2023 wird sie als Flora in „La Traviata“ am Theater Vorpommern debütieren.

Eine enge musikalische Zusammenarbeit verbindet sie mit Johannes Geffert, mit dem sie zur Zeit u.a. eine Konzertserie mit dem „Stabat Mater“ von Vivaldi für Alt-Solo gestaltet.